15. November 2009

dude, where is my car?




















so, da bin ich also, am anderen ende der welt, genauer gesagt in auckland, gute 18.200 km weg von zuhause. krass eigentlich. 12 stunden bin ich euch nun voraus (zeitlich und auch geistig, haha). und während ich hier heute den kampf meines lebens ausgefochten habe, habt ihr alle friedlich im bett gelegen und gepooft! frechheit!
aber erstmal der reihe nach:

der flug war lang, aber ich bin zum glück direkt nach dem essen eingeratzt und konnte ein paar stunden schlummern. pünktlich zum sonnenaufgang bin ich wieder aufgewacht und konnte im landeanflug auf sydney die berühmte oper schon von weitem erkennen, irgendwie fand ich das sehr beeindruckend. die stadt sieht von oben wunderschön aus, es schien die sonne und die strände waren lang und weiss. mal schauen, ob sie auch noch so schön ist, wenn ich sie am ende meiner reise nochmal besuche.

in auckland angekommen, wartete phine schon auf mich und nach den ersten amtshandlungen (geld abheben, handy-prepaid-karte kaufen --> wer die nummer haben will bitte eine mail schreiben, aber ich werde damit nicht nach deutschland telefonieren, das treibt mich in den ruin, busticket kaufen) sind wir ins city garden lodge hostel gefahren. es ist sehr nett hier, viele nette leute, auch viele deutsche und eine hauseigene katze die mich gleich am anfang vor lauter freude in die hand gebissen hat als ich sie gekrault habe. das einzig blöde: für's internet wollen die geld haben. aber die corinna ist ja nicht doof und hat sich soeben mal auf die suche nach einem ungesicherten netz begeben, weil sie nämlich geizig ist. und: tadaaa! da isses! mal sehen wie lange es hält.

heute (sonntag) sind wir dann morgens auf den automarkt am ellerslie racecourse gefahren und wollten ein auto erstehen. wollten wir! nachdem ich 2 autos probe gefahren hatte (das erste mal linksverkehr, uuuuhh! aber ging ertaunlich gut) und ich mich bei einem davon dazu entschlossen hatte, einen check up bei den dort anwesenden automechanikern zu machen, kam die enttäuschung: "this car is completely fucked up" - auch die nicht englisch-könner müssten jetzt verstanden haben, was der gute mann mir sagen wollte. dass man es nämlich direkt in die tonne treten könnte, weil es an allen ecken und enden öl verliert und nicht nur das. also kein auto gekauft, schließlich will ich nicht dass es mir nach den ersten 100 km auseinanderbricht. ich fragte ihn daraufhin, wo ich noch ein auto herbekommen könnte, denn dieser markt ist nur einmal in der woche und die zeit läuft mir ein bisschen davon. da meinte er, die freundin eines freundes von ihm wolle ihr auto verkaufen, es sei natürlich auch schon ein wenig älter (ich will ja nicht tausende dollar ausgeben), aber tausendmal besser als die schüssel, die ich dort angeschleppt hätte. er gab mir seine telefonnummer und ich ihm meine und er meinte er ruft mich morgen an. na mal sehen. ich merke schon, das unterfangen auto wird noch ein bisschen abenteuerlich. ein nettes mädel aus deutschland haben wir auch getroffen, die ungefähr in der gleichen situation steckte. mit ihr werden wir uns zusammen nochmal auf die suche begeben.

der öffentliche personennahverkehr ist hier nämlich ein wenig mühselig, die busse kommen nur dann wenn sie lust haben und was anderes gibt es hier in der stadt leider nicht.
das wetter ist im moment noch nicht so toll, heute war die ganze zeit nieselregen (was unsere autokauf-stimmung nicht gerade hob) und wir hatten pulli und jacke an. laut den neuseeländern ist das wetter sehr untypisch für november, also hoffen wir mal, dass es bald besser wird!
ansonsten gehts uns aber wunderbar, wir haben den jetlag noch nicht ganz überwunden, sind aber auf einem guten weg.

so weit für's erste, ich hoffe ich habe bezüglich autokauf bald besseres zu berichten... haha!

2 Kommentare:

  1. Ich empfehle einen mazda 121 Funtop. Das ist quasi DIE neuseeland schüssel! BÄM!!
    Also viel erfolg!

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  2. ich hab ne bessere idee: ich nehme einen blumenwagen, spanne einen alten ziegenbock davor und reite damit zum stadttor hinaus.

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