9. November 2009

completely japanesed!

ein ereignisreiches wochenende liegt hinter uns!

first of all: wir alle haben neue schuhe! wer hier wer ist, dürft ihr nun selbst erraten :).

















so langsam haben wir den bogen hier echt raus. wir hüpfen von u-bahn zu u-bahn, zu JR und was es da noch so gibt, und selbst das preissystem erscheint uns mittlerweile manchmal selbst dann verständlich, wenn die englische übersetzung fehlt, da wir immer wissen, wo wir ungefähr sind und wo wir hinwollen. und wenn nicht, werden wie im kindergarten einfach die stationen abgezählt.
und wir essen mittlerweile mutig all das, was uns vorgesetzt wird und haben bis jetzt nur leckere dinge erwischt. das vegetarische essen stellt immer noch teilweise ein kleines problem dar, aber auch hier wissen wir so langsam, wie der hase, bzw. das gemüse läuft.

freitag waren wir am kaiserpalast, der mitten in der city in einem großen park gelegen ist, danach in ginza, einem stadtviertel was ungefähr die goethestraße von frankfurt in 100-facher vergrößerung darstellt. ein gucci-laden neben dem nächsten chanel- und louis vuitton-laden, insgesamt jedoch leider ein wenig eintönig. im berühmten sony-center jedoch haben wir alle neue kopfhörer erstanden, weil die alten kollektiv hinüber waren. ihr seht, was konsumgüter angeht, sind wir uns einig. auch haben wir alle auf einem markt ein paar schicke esstäbchen gekauft, ich hab eine hello-kitty-version erstanden, yay!

sonntags wollten wir es dann mal ruhiger angehen und waren im ueno-park, der leider völlig überfüllt war, das lag wohl am sonntag an sich. nach einem marktbesuch, auf dem man sich kostenlos durch vielen leckeren keksproben durchfuttern konnte, besichtigten wir dort noch zwei kleine tempel und stießen dann auf eine gruppe total lustiger typen, die ihren ghettoblaster mitgebracht hatten und im park herumtanzten. ich habe keine ahnung, in welchem zeitalter die hängengeblieben waren, aber die lederjacken und schmalzfrisuren ließen auf große grease-fans schließen! seht selbst:



so ging das einfach ein lied nach dem anderen und sie wurden nicht müde.
anschließend gingen wir nochmal nach shibuya und auch timo konnte nun endlich nach langer suche seine langersehnten neuen treter erstehen. alle waren glücklich, und ab nach hause gings.

heute, also am montag, waren wir an der tokyo bay, einer künstlich aufgeschütteten halbinsel im süden von tokio und auf dem weg dorthin fuhren wir mit einer schwebebahn über die sogenannte rainbow-bridge, die an eine sehr abgespeckte version der brooklyn bridge erinnert. lustigerweise haben sie auf der insel selbst auch noch eine miniatur-version der freiheitsstatue aufgestellt, so dass man für einen kurzen moment mal drüber nachdenken musste, wo man eigentlich gerade ist, haha!

















auch hier haben wir wieder sehr lecker zu mittag gegessen und da es hier, wie auch in deutschland, gegen 17 uhr zappenduster wird, sind wir zum tokyo tower gefahren und an welches bauwerk euch der erinnert, könnt ihr jetzt mal selbst überlegen.






















wir fuhren auf die plattform in 250 metern höhe und blickten auf die stadt hinunter. wow, ein anblick den man nicht beschreiben kann. lichter, straßen, häuser, so weit das auge reicht und es ist einfach kein ende in sicht! das war mit das beeindruckenste, was wir bis jetzt hier erlebt haben. diese stadt haut einen jeden tag aufs neue um, aber DAS war wirklich der hammer!!
und somit geht auch der montag zu ende, wir sind immer noch hin und weg von tokio und haben nun noch 3 tage zeit, um die restlichen flecken zu erkunden. danach kennen wir diese stadt wahrscheinlich so gut wie unsere westentasche :)

wer mehr von dem sehen will, was wir gesehen und erlebt haben, und natürlich auch tokio von oben bei nacht, sollte mal wieder einen blick ins fotoalbum werfen!

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